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| Neue Aufgabe für alte Christbäume |
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Hecken bilden sich
"Das größte Problem für das Rebhuhn sind nach wie vor die fehlenden Strukturen in der Landschaft", sagt Wolfrum. "Daher ist es eine tolle Idee, die Christbaumsammelaktion mit einer Verbesserung des Lebensraumes für unsere Feldhühner zu verbinden." Die in diesem Jahr gesammelten Bäume sollen, um möglichst schnell neue Strukturen zu schaffen, in den Projektgebieten "Ottengrüner Heide" und "Sachsenvorwerk" verteilt werden. Sebastian Wolfrum, freier Mitarbeiter der LBV-Ökostation Helmbrechts, erklärt: "Die Bäume werden etwas ge-kürzt und dann in kleinen Trupps mit der Spitze nach unten in den Boden gesteckt, so dass in kürzester Zeit und mit wenig Aufwand kleine, heckenähnliche Strukturen entstehen." Die Christbaumtrupps vom letzten Jahr, zwischen denen schon nach kurzer Zeit mehr als sechs Feldhasen regelmäßig zu beobachten waren, wurden zur weiteren Verbesserung im Frühling mit Brombeerstauden bepflanzt. "Bereits in diesem Sommer ist Gras in die vertrockneten Christbäume eingewachsen und bildet eine Art niedrigen Schirm, unter dem jetzt im Winter Rebhühner, Feldhasen und andere Tiere Deckung und Schutz vor Feinden und der Witterung finden können", so Wolfrum. Zum Abschluss der Aktion hat Sebastian Wolfrum die aktiven Helfer der Jungen Union eingeladen, sich in der LBV-Ökostation bei einem Gläschen "Wilder Hahn", einem Likör aus den Früchten rebhuhnfreundlich gepflegter Schlehenhecken, aufzuwärmen. Bei Kaffee und Kuchen wird über die Möglichkeit diskutiert, Rebhühner in Helmbrechts wieder hautnah erleben und beobachten zu können.
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