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Auch dieses Jahr war die Junge Union Helmbrechts wieder zu ihrer jährlich stattfindenden Weihnachtsbaumeinsammlung im Stadtgebiet von Helmbrechts unterwegs. Am 7. Januar von 9 bis 18 Uhr fuhr sie mit einem LKW alle Straßen der Stadt ab, um den ausgedienten Weihnachtsbäumen eine neue Bestimmung als Rebhuhnunterschlupf zu geben. Die Bäume wurden zum Ortsausgang von Helmbrechts Richtung Ottengrün gebracht und dort der Ökostation übergeben.
Seit nunmehr vier Jahren nutzt die Ökostation Helmbrechts die alten Weihnachtsbäume der Stadt, um sie in der ottengrüner Haide als Buschersatz für Rebhühner wieder aufzustellen. In einem langfristigen Programm bemüht man sich das Rebhuhn wiederanzusiedeln. Dieser Vogel war früher in großer Zahl bei uns heimisch, ist aber wegen Veränderungen der Landschaft von Menschenhand, insbesondere durch die Beseitigung von Büschen als Versteckmöglichkeiten so gut wie ausgerottet.
Da die Ottengrüner Haide busch- und baumlos ist, helfen die gespendeten Weihnachtsbäume, nachdem sie gekappt und umgedreht auf den Boden gestellt wurden, dem Rebhuhn die nötige Deckung zu finden. So fühlt sich auch das Rebhuhn in Helmbrechts wohl.
Nicht ganz so wohl fühlten sich die Helfer der Jungen Union wegen der diesjährigen Witterung. Aber trotz nass- kaltem Wetters hatten alle Spaß an der Aktion. Da die Kleidung beim Verladen der eingeschneiten Bäume schnell durchweichte, waren Aufwärmmöglichkeiten z. B. beim Mittagessen oder zwischendurch im Führerhaus des von der Fa. Wirth gesponsonorten LKW nötig, um sich wieder aufzuwärmen. Nach dem Einsammeln von etwa 400 Bäumen half am Abend nur noch ein heißes Bad die normale Körpertemperatur wieder herzustellen.
Wir danken uns bei allen Spendern, die uns eine warme Mahlzeit in der Mittagspause ermöglicht hat.
Das Bild oben zeigt von links:
oben auf dem LKW: Florian Wirth und Kristina Seel
unten: Christian Rose, Saskia Ritter, Martin Feilner, Carina Friedrich und Bastian Lehnhart
weitere Helfer, die nicht im Bild sind: Steffen Mitmann und Thomas Blab |